Island I: Sieben Tipps, um in Island Geld zu sparen

Island Part I: Sieben Tipps, um in Island Geld zu sparen

Oh Island, du grüne Insel, du hast mir das Herz gestohlen. Nun sitze ich hier vor all diesen Bildern und wünschte ich könnte per Knopfdruck zurück. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll – so viele Eindrücke und Bilder, die sortiert werden möchten. Und eigentlich denke ich nur eines: Can I go back, please? Es wird in den kommenden Tagen einige Blogbeiträge über Island und unsere Reise geben, denn es gibt einfach viel zu viel zu erzählen. Unser Road Trip startete in Reykjavik, führte uns in den Westen, anschließend zu den Fjorden und dann einmal rund um die Insel. Bevor ich allerdings auf unsere Route, die Sehenswürdigkeiten und die Hauptstadt eingehe, habe ich sieben Tipps für euch, wie man in Island Geld sparen kann. Ob Restaurantbesuche, Ausflüge oder die Wahl des richtigen Mietwagens – meine Tipps helfen euch bestimmt:

In Island Geld sparen – so geht’s:

1. Snacks bereits in Deutschland kaufen
Wir sind mit Wow Air geflogen und haben zwei Gepäckstücke à 20kg aufgegeben. Da wir noch Platz im Koffer hatten, entschieden wir uns Snacks bereits in Deutschland zu kaufen. In Island ist Essen rund zweimal teurer als in Deutschland. Das bezieht sich nicht nur auf Restaurantbesuche, sondern auch auf die Lebensmittel im Supermarkt. Tipp: Der Bonus ist in Island der günstige Supermarkt mit einer großen Auswahl.

2. Selbstversorgung
Restaurantbesuche sind in Island nicht ohne und gehen ganz schön ans Geld. Selbst in Reykjavik, wo es einige Restaurants, Bars und Cafes gibt, kostet ein gutes Abendessen (ohne Getränke) locker 70 Euro pro Person. Man bezahlt in Island in Kronen und ausschließlich mit Karte – daher kann man schnell den Überblick über die eigenen Ausgaben verlieren. Da wir ohnehin in Airbnb Appartments wohnten, haben wir sowohl Frühstück als auch Abendessen gemütlich in der eigenen Küche zubereitet. Das Lunch nahmen wir uns entweder mit, oder kauften Sandwiches im Supermarkt.

3. Airbnb oder Hostel
Hotels sind nicht nur teuer, sondern meistens auch ganz schön unpersönlich. Wer ein Land mit all seinen Ecken und Kanten erleben und Einheimische kennenlernen möchte, wird auf Airbnb fündig. Je nach Länge unseres Aufenthalts entschieden wir uns für preiswerte oder teurere Appartments. In Island findet man auch das ein oder andere Hostel auf Airbnb – wir hatten beispielsweise eine Nacht in Holamvik zu überbrücken und teilten uns ein Vierbettzimmer im Hostel. Dafür leisteten wir uns aber in Akureyri ein großes Holzbungalow mit Hot tub und wunderbarer Ausstattung. Es macht also durchaus Sinn, das Budget sinnvoll aufzuteilen und gerade in Städten mit wenig Unterkünften das Hostel zu wählen.

4. Transport
Während der warmen Monate, sprich, wenn kein Schnee liegt, reicht ein kleiner Mietwagen völlig aus. Unser Partner in Crime war ein 4×4 Suzuki Swift, der uns sicher von A nach B brachte. Im Ernst, ein großer SUV ist völlig übertrieben und frisst nur Unmengen Sprit (der in Island natürlich auch nicht wirklich günstig ist). Und obwohl man auf Islands Straßen größtenteils große Jeeps und Landrover findet, macht das als Mietwagen nur wenig Sinn, da man selbst mit diesen nicht in die Highlands darf. Wer mutig ist und auf Flexibilität verzichten kann, sollte in Island trampen. Wir haben viele Tramper während unseres Road Trips gesehen und es scheint wunderbar zu funktionieren.

5. Ausflüge und Sehenswürdigkeiten
Die Nationalparks, Wasserfälle, Hot Pots und Ko. Sind allesamt gratis in Island. Wer auf Natur steht und keine Angst davor hat, die Wanderschuhe dreckig zu machen, kommt ohne großes zusätzliches Budget voll auf seine Kosten. Die schönsten Augenblicke meiner Reise verbrachte ich in einem geothermalen Hot Pot am Meer. Strömender Regen peitsche in unsere Gesichter, unser Körper umgeben von 40 Grad heißem Wasser und völliger Ruhe – unbezahlbar.

6. Immer mit an Board: das Handtuch
Ein Handtuch solltet ihr wirklich IMMER im Auto oder Rucksack haben. Wirklich, man weiß nie, wo der nächste Hot Pot wartet. Und dann gibt es nichts schlimmeres, als weder Badeanzug noch Handtuch griffbereit zu haben (ich weiß, wovon ich rede!). Auf dieser Seite findet ihr übrigens alle Hot Pots inklusive GPS angaben. Wir mussten zudem einmal Aufschlag im Hostel zahlen, da wir weder Bettzeug noch Handtuch dabei hatten – wenn ihr also öfter im Hostel übernachtet, spart euch das Handtuch im Gepäck auch noch ordentlich Cash.

7. Nur Bares ist Wahres
Diesen Satz könnt ihr in Island ganz schnell vergessen. Jeder noch so kleine Betrag wird hier mit Plastik bezahlt. Selbst das kleine Gasthaus mitten im nirgendwo verfügt über ein Kartenlesegerät, und da es in Island ohnehin unüblich ist, Trinkgeld zu geben, wird alles mit Karte gezahlt. Solltet ihr allerdings in Reyjkjavik den Bus nehmen, lohnen sich eine Handvoll Münzen. Die Tickets müssen nämlich beim Fahrer erworben werden und dieser kann nicht wechseln (hier kann nicht (!) mit Karte bezahlt werden).

Warst ihr auch schon mal in Island und habt vielleicht hilfreiche Tipps für meine künftigen reisen (oh yes!), dann bitte gerne in den Kommentaren :)


Hier geht’s zu meinen Traveldiaries aus Lissabon und Amsterdam.

About Leonie

Leonie Klara gründete den deutschsprachigen Blog All is Pretty 2014. Dieser befasst sich seither mit verschiedenen Themenfeldern rund um Reisen, Mode und Lifestyle.

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