So machst du coloriertes Haar fit für den Sommer

So machst du coloriertes Haar fit für den Sommer

Es gibt Neujahrsvorsätze, über die spricht man gerne und andere, die würde man am liebsten, noch während die Sektgläser um 0 Uhr zusammenstoßen, vergessen. Nach ein, zwei oder drei Gläsern Sekt kann man sich am nächsten Morgen einfach einreden, den Vorsatz niemals gefasst zu haben. Ein weiteres Mal über die unbequeme Wahrheit hinwegschauen, nur um das Leben so weiterlaufen zu lassen wie zuvor. Weil es einfacher ist. Bequem. Ich schieb ganz gerne Aufgaben vor mir her. Auch wenn ich das hier am liebsten gar nicht zugeben würde, liegt mein letzter Friseurbesuch schon wieder viel zu lange zurück. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung, nicht wahr? Jetzt, wo das Wetter endlich zum Frühlingshaften kippt, muss ich wieder all meinen Mut zusammenreißen und das leidige Thema „Haare“ in Angriff nehmen. Ich hab zur Jahreswende schließlich einen Entschluss gefasst und der soll keine leere Versprechung bleiben. Dieses Mal ist alles anders…

  So machst du coloriertes Haar fit für den Sommer

Sankt Peter Ording, Norddeutschland.

Ich sitze gerade auf meinem Lieblingsstuhl in der Küche. Die Beine locker übereinandergeschlagen und fixiere das Palmen-Wallpaper meines Laptops. Während mein Blick langsam abschweift, ertappe ich mich dabei, wie ich die Augen schließe. Vor mir sehe ich das Meer: groß, blau und unendlich weit. Hinter mir höre ich die Palmen leise rascheln und unter meinen Zehen knistert der Sand. Ich bin ganz weit weg. Mit einer Kokosnuss am Strand von Jamaika, wie vor drei Jahren. Die Haare wehen locker im Wind, sie sind nachlässig am Hinterkopf geknotet und eine Strähne weht mir ständig ins Gesicht. Es stört mich nicht, kein bisschen. Von einem Sonnenstrahl werde ich aus meinem Tagtraum geweckt und erinnere mich daran, dass ich meine Tasche packen muss. Es geht nicht in den Urlaub, sondern zum Frisör – mein coloriertes Haar wird’s mir danken.

So machst du coloriertes Haar fit für den Sommer

Sommer bedeutet nicht nur warmes Wetter, Salzwasser und Strand, sondern im selben Atemzug auch strapazierte Haare und kaputte Spitzen. Damit genau das diesen Sommer nicht passiert habe ich heute drei Tipps, wie eure Haare den Sommer gesund überstehen. Wir wollen schließlich nicht im Herbst auf dem Friseurstuhl sitzen und unter Tränen nach einem Kurzhaarschnitt betteln. Nein, das wollen wir nicht.

1. Cut it off

Auch wenn’s weh tut, vor dem Sommer lohnt sich der Besuch beim Friseur. Damit eure Spitzen die heißen Monate mehr oder weniger gut überleben, solltet ihr euch rechtzeitig vom schwachen Ballast befreien. Ich sitze meist betend auf dem Friseurstuhl und predige den Satz „nur 3 Zentimeter“ halb panisch vor mich her. Welche Längenangaben lernen Friseure eigentlich in der Ausbildung? No offense – aber 3 cm puppen sich meist als mindestens 8 cm heraus.

2. SP Chroma Elixir

Dieser Beitrag wird von Wella unterstützt.

Ich färbe meist im Frühjahr meine Haare nach. Genau die richtige Zeit, lästige Ansätze loszuwerden und den Längen neue Farbe zu verpassen. Dieses Jahr bin ich mir allerdings noch unschlüssig, was die Farbe angeht – bei Blond bleiben oder zurück zu braun? Je länger ich darüber nachdenke umso mehr wünsche ich mir ein unkompliziertes Braun-Comeback. Damit die Farbe über die heißen Sommermonate nicht verblasst, kommt es auf die richtige Pflege an. Seit einiger Zeit verwende ich nun das SP Chroma Elixir aus der SP LuxeOil Collection – das Öl gibt meinem Haar eine extra Portion Farbbrillanz und schützt zudem das haareigene Keratin. Keratin ist übrigens ein Faserprotein, das unserem Haar Elastizität und Struktur verleiht. Wenn ihr euch also kräftiges, glattes und widerstandsfähiges Haar wünscht, solltet ihr unbedingt auf Pflegeprodukte mit Keratin setzen. Das Beste? Im Sommer habe ich mein krauses Haar oft nicht im Griff – das Öl hat einen glättenden Effekt und schützt vor Spliss. Es ist ganz egal, ob ihr es auf das nasse oder das trockene Haar auftragt – klappt nämlich beides.

So machst du coloriertes Haar fit für den Sommer

3. Hoch die Haare

Während ich mich an heißen Tagen auf dem Liegestuhl rekel, binde ich meine Haare zum Dutt. Das hat zum einen den Vorteil, dass ich nicht wie eine Verrückte im Nacken schwitze und zum anderen schützt es meine Spitzen vor zu viel Sonne. Denn Sonne bleibt das Haar nicht nur aus, sondern greif es auch an.

-Und weil ich nach diesem Beitrag so wahnsinnig Lust auf Urlaub hab, gibt’s hier noch ein bisschen Fernweh-Medizin-

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Bilder via Unsplash.

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About Leonie

Leonie Klara gründete den deutschsprachigen Blog All is Pretty 2014. Dieser befasst sich seither mit verschiedenen Themenfeldern rund um Reisen, Mode und Lifestyle.

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