Egal was passiert, du bist hier und wir sind jetzt

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Egal was passiert, du bist hier und wir sind jetzt.

Egal was passiert, du bist hier und wir sind jetzt

Ich weiß nicht mehr genau, was ich mir von dir erhofft habe. Vielleicht das Gefühl, völlig entkoppelt zu sein. Die große Freiheit mit Chance auf freien Fall. Ein erster Kuss, meine Hand in deiner, Unsicherheit und Nervosität. Vielleicht war ich auch einfach nur verliebt in den Gedanken, verliebt zu sein. Wollte mit aller Gewalt die Uhren zurückdrehen, aus diesem Hamsterrad ausbrechen, um zu entdecken, dass das noch nicht alles ist. Alles war. Und jetzt wache ich Nachts auf, eng umschlungen in deinem Arm. Ich hab das nicht kommen sehen aber jetzt bist du da. Du bringst Chaos und Ruhe. Bist so ganz anders und trotzdem vertraut. “to fall in love” heißt fallen lassen. Heißt, den freien Fall zu zulassen und abzuwarten was passiert. Entweder man fällt in dieselbe Richtung oder fällt auseinander und bricht. Egal was passiert, du bist hier und wir sind jetzt.

Ein müdes Abkratzen der Oberfläche

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Zwischen Fenster und Glas seh’ ich mich, seh ich dich.
Nehm deine Hand zwischen meine,
Dreh mich um, geh Heim, alleine.

Authentizität ist schöner, als der Schein zu sein oder eben nicht zu sein. Gespräche fühlen sich oft wie ein müdes Abkratzen der Oberfläche an, ein vorsichtiges Abtasten. Worte verschwinden, während wir uns profilieren und darüber reden was wir haben, anstatt zu erzählen, wer wir sind. Wir sind oft feige und verstecken uns hinter dem Deckmantel der beziehungsunfähigen Generation, während wir nach Liebe, Vertrauen und Anerkennung suchen. Wann haben wir das letzte Mal die Nacht gegen den Tag getauscht? Die Zeit aus den Augen verloren, uns Gesprächen hingegeben, ja, kommuniziert. Ich weiß, ein ehrliches Gespräch erfordert Mut und Vertrauen. Den Mut, nicht in alte Floskeln zu verfallen und zu reflektieren. Sich selbstkritisch zu hinterfragen und nicht immer die Abkürzung zu wählen. Vertrauen, weil wir uns ausziehen. Weil wir nackt sind und uns verletzlich zeigen. Weil wir in Kauf nehmen, verletzt zu werden. Weil wir ehrlich sind.CONTINUE

Outfit: Armedangels Overall, Schal und Veja Sneaker

Outfit: Armedangels Overall, Acne Schal und Veja Sneaker

Wenn Hamburg sich von seiner schönsten Seite zeigt, zu ich’s eben auch und führ den neuen Overall von Armedangels aus. Das Thema Overall ist bei mir ja so eine Sache: Dank den langen Beinen sind die meisten Modelle schlichtweg zu kurz, der Taillenbund sitzt auf Bauchnabelhöhe oder die Ärmel hören zwischen Ellbogen und Handgelenk auf. Den Overall dann auch noch online zu bestellen grenzt an puren Wahnsinn, wirklich. Ein Happy End gab’s aber trotzdem, denn das schnieke Teil passt einfach perfekt. Und obwohl wir laut Kalender noch Mitten im Winter stecken, gibt’s heute einen ersten frühlingshaften Look. Danke Hamburg, für die extra Portion Sonnenstrahlen!CONTINUE

Gedanken: Von Mut, 2016 und Veränderung

Gedanken: Von Mut, 2016 und Veränderung Eigentlich wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, eine kleine Zusammenfassung des letzten Jahres zu schreiben. Den Lesern zu danken, von zukünftigen Projekten zu erzählen und überhaupt einfach mal inne zu halten. Einatmen, ausatmen. 2016 war so intensiv, dass es schwerfällt, die letzten 365 Tage in Worte zu fassen. Eine ständige Berg- und Talfahrt. In einem rasenden Tempo wurden politische Entscheidungen getroffen, Fehler begangen, Pläne verworfen und Bomben gezündet. Ich hatte Minuten, ja Tage, völliger Ohnmacht. Viele schöne Momente wurden von Anschlägen und humanitären Katastrophen überschattet und verloren ihren Glanz. Ein Wechselbad der Gefühle, das nur den Egoist mit Scheuklappen kaltlassen konnte.CONTINUE