5 Tipps für die Bildbearbeitung am Handy

5 Tipps für die Bildbearbeitung am Handy
Ich kann mich noch ganz genau an mein erstes iPhone, die erste Bildbearbeitung am Handy und die schrägen Instagram-Filter erinnern. Damals spiele Ästhetik keine Rolle: Filter wurden wild über einenander gelegt, die Bilder gerahmt und bis zur Unkenntlichkeit bearbeitet. Eindrücke wurden einfach festgehalten und gepostet. Die Frage, ob das Bild in den Feed passen würde, spielte keine Rolle und das war auch gut so. Mit dem Blog kam der Wunsch nach Ästhetik, einem klaren Bild, das ich auf dem Blog und den Social Media Kanälen transportieren wollte. In den Anfängen habe ich mich zunächst stark an links und rechts orientiert und schnell die persönliche Note der Bilder verloren. Hauptsache hell, überbelichtet und geradlinig. Dass es auch anders geht, möchte ich euch heute mit einem kleinen Guide für Bildbearbeitung am Handy zeigen: Ich stelle euch Apps und Tricks vor, die ich selbst täglich nutze, um den Bildern die persönliche Note zu verleihen.

Tipps für die Bildbearbeitung am Handy

01 Filterloop

Filterloop habe ich erst kürzlich auf der Suche nach einer Alternative für Afterlight entdeckt. Mit Filterloop lassen sich analoge Filter, Verwaschungen und Kratzer auf die Bilder legen. Besonders hilfreich finde ich, dass man ganz einfach die Intensität, Größe und Ausrichtung der Filter einstellen kann. Diese legen sich nämlich über die Bilder und lassen sich dann anschließend durch Drehen und ziehen anpassen. Wichtig ist nur, dass ich beim speichern (send & share) das Häckchen bei Filterloop Logo switched, sonst ist auf jedem Bild ein Logo in der Ecke.

Die App gibt’s aktuell kostenlos für ios.

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02 Format

Es ist hilfreich, die Bilder in möglichst großer Auflösung nach der Bearbeitung abzuspeichern. Dann könnt ihr diese nämlich auch für den Blog, Pinterest und Facebook verwenden, ohne das die Bilder pixelig sind. Bei den meisten Bildbearbeitungsprogrammen lassen sich die Bilder sogar in Originalgröße abspeichern, das solltet ihr unbedingt machen. In den Anfängen meines Blogs hatte ich noch kein Photoshop auf dem Computer – da habe ich die Bilder einfach auf dem Handy bearbeitet und anschließend wieder auf den PC übertragen. Das ist zwar etwas umständlich, hat aber trotzdem gut funktioniert.

03 Photoshop

Photoshop gibt’s nur für den PC? Fehlanzeige! Adobe hat für ios und Android eine kostenfreie (!) App parat die ich euch wirklich nur ans Herz legen kann. Ich arbeite nun seit knapp drei Jahren mit Photoshop auf dem Handy und bin von der einfachen Handhabung und den Pre-Set-Filtern so was von überzeugt! Die App hat einen tollen Weichzeichner, Tiefen, Lichter und Kontrast lassen sich abstimmen und ein Filter verleiht den Bildern den letzten Touch. Wer nicht auf die Pre-Set-Filter zurückgreifen möchte, kann übrigens auch eigene Filter erstellen, diese speichern und dann für die gewünschten Bilder verwenden.

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04 Architektur- und Naturfotos

Hier gibt es einen einfachen Trick, um das Maximale aus Bildern rauszuholen: Der Kontrast wird minimiert, die Helligkeit etwas erhöht und gleichzeitig die Struktur des Bildes maximiert. Natürlich kann bei manchen Bildern der Kontrast auch erhöht werden, das kommt ganz auf das Motiv an.

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05 Experimentieren

Es gibt nicht das eine Programm oder den einen Filter mit dem man all’ seine Bilder bearbeiten muss. Ich kombiniere meist verschiedene Apps und nutze für Naturaufnahmen oft die Vsco Cam zuerst, gehe mit Photoshop dann ins Detail und nutze letztlich vielleicht noch einen analogen Filter der Filterloop App. Es gibt beim bearbeiten kein falsch oder richtig, schön oder hässlich, sondern lediglich verschiedene Geschmäcker. Wichtig ist, dass man seinen eigenen Stil findet und den Feed so gestaltet wie man möchte. Vom ungeschriebenen Regelbuch der Bloggersphäre halte ich nämlich herzlich wenig. Viel Spaß beim ausprobieren!

leonie

About Leonie

Leonie Klara gründete den deutschsprachigen Blog All is Pretty 2014. Dieser befasst sich seither mit verschiedenen Themenfeldern rund um Reisen, Mode und Lifestyle.

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